Lebens.Mittel.Punkt. – Mutschekiepchen – .Wunder.Punkt. – Tante-Erna-Laden – was soll das sein?

Hallo Welt(retter!)!

Hier möchte ich euch meine Idee vom […] Punkt. zeigen.
Das soll ein kleiner netter Laden in Magdeburg werden, in dem JEDER(!) die Welt retten kann.

Und wie?

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Unverpackt Einkaufen. Pflanzlich Genießen. Nett beisammensein und viel viel Austausch!

Nebenbei halt die Welt retten. 😉 Ich freue mich auf diesen Laden und auf euch.

Nur der Name fehlt noch, was denkt ihr?

Lebens.Mittel.Punkt.? Mutschekiepchen? .Wunder.Punkt.? Tante-Erna-Laden?

Ich glaub auf jeden Fall, das wird GROß.artig. :)

 

Zu den den Ursprüngen: Unverpackt Kiel …und gleich ein Unverpackt Seminar vom 16.-17.01.2016

Seit dem „ersten Mal“ im „Original Unverpackt“ Berlin habe ich das ganze eher so still verfolgt, mich vom ersten zum nächsten Job gehangelt, aber den irgendwie unkonkreten Traum vom eigenenen Laden weitergeträumt. Was mich auf die Schnappsidee gebracht hat, dass ICH einen Unverpackt-Laden in Magdeburg aufmache…ich weiß es nicht….

Was ich aber noch weiß: am 31.12.2015 hab ich mit meiner Freundin Miriam telefoniert und dank ihres verbalen Arschtritts doch noch mal versucht in ein Seminar zu kommen. Denn wo sollte ich sonst rausfinden, ob das nun eine gute Idee war oder nicht?

Stellt euch vor: das Original Unverpackt Berlin gibt zwar (derzeit) keine Seminare mehr, aber dank Shia! der Wastelandrebellin und ihrem Blog (den ich an anderer Stelle unbedingt noch mal vorstelle!) kam ich darauf, dass es ja noch mehr Läden in D. gibt und zwei davon – Kiel und Mainz – sogar Seminare derzeit anbieten.

Das Interessante dabei, wenn man genauer recherchiert: Der Laden, der mich „Wahl-Norddeutsche“ eher ansprach, ist sogar der erste Unverpackt-Laden in Deutschland gewesen. Wenngleich „Original Unverpackt“ in Berlin ordentlich Marketing betrieben hat, oder wie ich so gern sag „ziemlich laut war“ 😉 …UND der Name „Original Unverpackt“ dolle danach klingt, dass das der erste Laden war und andere es ihm nachmachen, sich von diesem einen Laden schulen lassen – was immer wieder gern von der Presse so weiter verbreitet wird: Der erste verpackungsfreie Supermarkt in D. war unverpackt in Kiel (erröffnet im Februar 2014), und nicht Original Unverpackt in Berlin (erröffnet im September 2014). Auch viele danach folgenden Unverpackt-Läden sind aus Seminaren in Kiel gegründet worden oder sind nun aufgrund des Kiel-Seminars in der Gründungsphase. So auch ich. :)

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Eigentlich hatte ich mir keine Hoffnung gemacht, noch in das erste Seminar zu kommen und so machte ich mich darauf gefasst, erst im März Konkretes zum Unverpackt-Konzept aus erster Hand zu erfahren. Doch dann kam der Anruf Freitag abends halb 6….Es ist jemand krankgeworden und wenn ich sehr spontan wäre, könnte ich am nächsten Tag noch teilnehmen….Kurzum: Völlig spontan, in einer Nacht- und Nebelaktion bin ich dann noch eine Seminarteilnehmerin im Januar-Seminar in Kiel geworden. Man, hat das geflasht!!!
Eckdaten:

 

„Das erste Mal“ – Original Unverpackt in Berlin am 21.11.2014

Sodele, ich schreib jetzt mal ein paar Impressionen nieder, die dazu geführt haben, die Idee vom Unverpackt-Weltretter-Cafe ín Magdeburg zu vertiefen.

Für mich war Original Unverpackt, kurz „OU“ der erste Unverpacktladen, von dem ich konkret gehört habe – weil die gut und laut Pressearbeit gemacht haben! 😉

(Dass das genaugenommen so nicht stimmt, erfahrt ihr wie ich in Kiel)

OU wurde 2014 von Sara Wolf und Milena Glimbovski in Berlin gegründet und durch Crowdfunding finanziert. Davon hab ich erstmal nix mitbekommen, kannte Crowdfunding aber auch noch nicht wirklich… Es kamen mehr als 100.000€ zusammen, die es dem Team ermöglichten die Filiale in Kreuzberg in der Wiener Str. 16 am 13. September 2014 zu eröffnen.

2 Monate später haben Stephan und ich den dann auch besucht. Leider gibt es davon nur ein einziges Foto, aber das möchte ich euch nicht vorenthalten:

FB

„Heilige Errungenschaften“ dieses ersten Unverpackseinkaufens:

  •  2 große Müsligläser
    • natürlich denkt an so einem denkwürdigen Tag NICHT daran, dass man für unverpacktes Einkaufen idealerweise auch Verpackungen mitbringen sollte 😉 )
    • man beachte den Verpackungs-Wiege-Aufkleber mit der erschreckend hohen Preisangabe, die allerdings völlig unrelevant ist. 😀
  • Weizengraspulver (gabs dann im Müsli und Smoothie)
  • Belugalinsen (die entgegen dem, was der Name vermuten lässt, vegan sind ;))
  • ein Pizza-Gebäck-Dingens OHNE Verpackung!!!

Klingt jetzt nicht so bahnbrechend, fühlte sich damals irgendwie auch nicht so an. Aber es war halt unser erster Besuch in einem Unverpackt! :)

OU hat bis Ende letzten Jahres auch Workshops für Unverpackt-Einsteiger gemacht, die hab ich aber leider/zum Glück verpasst und bin somit in Kiel gelandet und habe – immerhin ein gutes Jahr später – so den zweiten bzw. ersten Unverpackt-Laden entdeckt (Fortsetzung folgt) ….